der bratfettverleih ist zurück…

hallo zusammen, ich blogge wieder – aber dies mal mit zwiebel. mein therapeut hat mir geraten keine gardinen mehr aufzuhängen. deshalb bin ich hier. ihr wisst aus ‚bäckerblume‘ oder der ‚apothekenrundschau‘ vielleicht, dass ich musiker bin. wer also lieber erbrochenes vom rind oder zeuchs von…

umkippende schweine.

jedes jahr kommen in vietnam mehr menschen durch umkippende schweine als durch herabfallende kokosnüsse oder keith richards zu tode. da ich beim prüfenden blick aus meiner hängematte nix von dem stone entdecken kann fühle ich mich sicher… moment… war da ein ‚grunz‘? egal – kein…

hier sitz‘ ich so.

eine neue schlagwort-rubrik wert: ‚hier sitz‘ ich so.‘ zudem: frische kokosnuss, maracuja & mango am strand, schwimmen, training und am nachmittag dann die tägliche massage… memo an mich: checken, ob ich nicht aus versehen in einer TK kur-maßnahme gelandet bin. ach nee, entwarnung, vor mir…

ein gebrochenes herz in saigon.

also valerie und ich so auf der suche nach einer massage. vorab wurden in deutschland im freundeskreis noch vollmundig und lückenlos sämtliche klischees, die sich um asiatische massagen ranken, bemüht. die klassiker ‚handentspannung‘ oder ‚happy ending‘ laden ja ein vorzüglich frei zu assoziieren. wir finden…

heute abend geht es weiter nach ‚phu quoc‘.

‚phu quoc‘ heißt präzise übersetzt: „feines fleckchen erde, an dessen strand 7000 sandkrümel sauber nebeneinander aufgereiht sind und wo einem, vor einer hütte mit einem dach aus balsamicoessigstäbchen vor lauter meeresfröschen und sonneneigelb, worte wie ‚lohnsteuerjahresausgleich‘ oder ‚gipskarton‘ nicht mehr einfallen wollen.“ oder so ähnlich.

ich kann nicht schlafen.

die bettwäsche riecht quietschig nach ‚respond grüner apfel shampoo‘. tagsüber mit 30 millionen cash in der tasche und nachts rührt der ventilator die stille im zimmer zu schaum. ich fühle mich wie johnny depp in einem film mit leonardo di caprio.

der nachwuchs muss ran.

im hotel eingecheckt, wird mein pass sorgsam von der dorfjugend beäugt und man lässt mich wohlwollend auf’s zimmer. mein fenster gewährt aussicht auf den flur. das hotel nebenan hat dafür einen pool.

läuft.

haus verkauft. gekauft: wacholderbeeren, rosmarin, im duty free ’nen liter gin mare, fever tree tonic water, eiswürfel. auf dem plattenteller: deep purple, made in japan, seite 4, space truckin‘. im wohnzimmer (aufgezogen): die alte uhr von tante franziska – zu jeder 4tel stunde. verdrängung: läuft.

vögel und mietwagen.

kunst. ihr kennt das. vögel, die auf mietwagenmotorhauben scheißen sind vor lauter kreativität meist kaum zu bremsen. heute: ein scheißendes kamel ensemble in gold. (künstler unbekannt)