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kurz vor der abreise am pool…

…glassplitter im fuss? kann ich. die ärzte und krankenschwestern vom NEW SIAM RIVERSIDE HOTEL haben dann ganze arbeit geleistet – will wer meine schuhe kaufen? nüsch schlümm, wir verfliegen uns im skytrain auf dem weg zum flughafen gleich eh wieder – nicht wahr mi? valerie?…

‚bia‘ – sach ich doch…

jetzt ist mir auch völlig klar, warum in saigon alle immer so um die 20 flaschen leerschlecht* vor sich stehen hatten. es räumt keiner ab, aber wichtiger: in dem bier ist – gemessen an deutschen verhältnissen – kein alkohol. *der ursprüngliche begriff ‚leergut‘ wurde seinerzeit…

f*** y** knigge.

im legendären – bereits 2015 gegründeten – „crabhouse“ kann man meeresungeheuer aller art vertilgen. das obligatorische ‚lätzchenanlegen‘ ist allerdings nicht jedermanns sache und unter knigge.de/krawatten.html wird der vorgang auch irgendwie nicht nachvollziehbar aufgearbeitet. wir waren also auf uns gestellt und konnten letztlich nur in der…

netflix.

weiß jemand was „geben sie mir sofort ihr passwort für netflix, bitte!“ auf vietnamesisch heißt? jedenfalls interpetiere ich den blick dieses flauschigen eingeborenen-sauriers derart, dass ich akut hilfe benötige!

„pinh ah col ah dha“ hilft gegen quallen.

andere behandeln warzen bei vollmond. ich wähle, um meine höllischen verletzungen ausgelöst durch den gezielten angriff agressivster schwärme von riesenquallen auf meinen linken fuss zu lindern, ein alt-vietnamesisches rezept: zu einer speziellen tageszeit, die die vietnamesen „ha phi au ah“ nennen, nehme ich oral konsequent-unhömophatische…

umkippende schweine.

jedes jahr kommen in vietnam mehr menschen durch umkippende schweine als durch herabfallende kokosnüsse oder keith richards zu tode. da ich beim prüfenden blick aus meiner hängematte nix von dem stone entdecken kann fühle ich mich sicher… moment… war da ein ‚grunz‘? egal – kein…

hier sitz‘ ich so.

eine neue schlagwort-rubrik wert: ‚hier sitz‘ ich so.‘ zudem: frische kokosnuss, maracuja & mango am strand, schwimmen, training und am nachmittag dann die tägliche massage… memo an mich: checken, ob ich nicht aus versehen in einer TK kur-maßnahme gelandet bin. ach nee, entwarnung, vor mir…

ein gebrochenes herz in saigon.

also valerie und ich so auf der suche nach einer massage. vorab wurden in deutschland im freundeskreis noch vollmundig und lückenlos sämtliche klischees, die sich um asiatische massagen ranken, bemüht. die klassiker ‚handentspannung‘ oder ‚happy ending‘ laden ja ein vorzüglich frei zu assoziieren. wir finden…

heute abend geht es weiter nach ‚phu quoc‘.

‚phu quoc‘ heißt präzise übersetzt: „feines fleckchen erde, an dessen strand 7000 sandkrümel sauber nebeneinander aufgereiht sind und wo einem, vor einer hütte mit einem dach aus balsamicoessigstäbchen vor lauter meeresfröschen und sonneneigelb, worte wie ‚lohnsteuerjahresausgleich‘ oder ‚gipskarton‘ nicht mehr einfallen wollen.“ oder so ähnlich.

ich kann nicht schlafen.

die bettwäsche riecht quietschig nach ‚respond grüner apfel shampoo‘. tagsüber mit 30 millionen cash in der tasche und nachts rührt der ventilator die stille im zimmer zu schaum. ich fühle mich wie johnny depp in einem film mit leonardo di caprio.

der nachwuchs muss ran.

im hotel eingecheckt, wird mein pass sorgsam von der dorfjugend beäugt und man lässt mich wohlwollend auf’s zimmer. mein fenster gewährt aussicht auf den flur. das hotel nebenan hat dafür einen pool.